Globale Chancen erfolgreich nutzen

Fraunhofer MOEZ

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie entwickelt wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Herausforderungen der Globalisierung. Unternehmen und Regionen profitieren von Potenzialanalysen, der Konzeption, Finanzierung und Umsetzung von internationalen Projekten und Netzwerkaktivitäten, der Analyse und Optimierung von Geschäftsmodellen bis hin zum Wissens- und Technologietransfer.

Das Institut und seine Köpfe besitzen ausgewiesene Kompetenzen in den Bereichen Internationalisierung, Innovations- und Technologiemanagement, Innovationsfinanzierung, Strategieentwicklung, Wissensökonomie und Forschungsmarketing. Derzeit bearbeiten rund fünfzig Vollzeitmitarbeiter Projekte für Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sowie Projekte im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union, Projekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des  Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Ihr digitaler Gruß im Jubiläumsjahr 2016

10 Jahre Fraunhofer-Zentrum am Standort Leipzig

Am 17. Juli 2016 ist es soweit. Dann blicken wir auf zehn dynamische Jahre angewandter Forschung am Standort Leipzig zurück. Eröffnet wurde das Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa (MOEZ) am 17. Juli 2006 – am 2. Juli 2015 erfolgte die Namensänderung zum Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie.  

Machen Sie mit uns gemeinsam 2016 zu unserem besonderen Jubiläumsjahr – zu Ihrem und unserem Fraunhofer-Jahr. Wir forschen und entwickeln: sozioökonomisch – wissenschaftlich fundiert als Bindeglied zwischen Industrie, Forschung und Gesellschaft. So verstehen wir unseren Auftrag.

Senden Sie uns hier Ihre digitalen Grüße zum zehnjährigen Jubiläum – wir veröffentlichen diese als Stimmen unserer Freunde und Förderer auf unserer Website.

Newsletter 1/2016

Aktueller Newsletter des Leipziger Fraunhofer-Zentrums

Sozioökonomische Expertise für Mensch und Gesellschaft – das sind unsere Aufgaben als Fraunhofer-Zentrum in Leipzig. Mit unserer Forschungsarbeit unterstützen wir Kunden und Partner aus Industrie, Forschung und Politik bei ihren Internationalisierungsprozessen. Die vielfältigen Berichte in unserem aktuellen Newsletters zeigen, dass sich unser Denken und Handeln stets am Menschen ausrichtet, an seinen Bedürfnissen, seiner Umwelt und Lebensrealität.

Die digitale Variante unseres Newsletters steht Ihnen hier als PDF zum Download zur Verfügung.

Melden Sie sich hier an, um den regelmäßig erscheinenden Newsletter zu abonnieren. Unter diesem Link finden Sie das Newsletter-Archiv.

Jahresbericht-Beitrag der Woche: EPVI – Fertigungsprozesse energieeffizient gestalten

In regelmäßigen Abständen möchten wir Ihnen das Leistungsangebot des Leipziger Fraunhofer-Zentrums in seiner konkreten Form zeigen. Dafür stellen wir Ihnen Beiträge aus unserem Jahresbericht 2014/2015 vor, die wir Ihnen für eine Lektüre empfehlen.

Der aktuelle "Beitrag der Woche" präsentiert die Arbeit zweier Abteilungen: Wissens- und Technologietransfer und Nachhaltigkeitsmanagement und Infrastrukturökonomie des Leipziger Fraunhofer-Zentrums. Energetische Prozessoptimierung in der verarbeitenden Industrie – kurzum EPVI – ist das Programm, das die beiden Fraunhofer-Experten, Professor Thomas Bruckner und Juniorprofessor Lutz Maicher maßgeblich ausgearbeitet haben. In Zusammenarbeit mit dem regionalen Softwareunternehmen ccc Software und dessen Geschäftsbereichsleiter Sven Bergmann ermöglicht EPVI ein effizientes Datenmanagement. So kann eine "Bündelung von Flexibilitätspotenzialen und deren Vermarktung auf den Regelenergiemärkten gelingen", wie Professor Bruckner im Interview erklärt.

Die Entwicklung des Programms wurde von der Sächsischen Aufbaubank gefördert. Mit EPVI findet mitunter das Anwendung, was gemeinhin unter einer energieintelligenten Fabrik verstanden wird: "Es begann mit der Vision, für jeden Prozessschritt und jedes Produktionslos feststellen zu können, wieviel Strom, Gas, Druckluft oder Wärme verbraucht wurden", berichtet JProf. Lutz Maicher. Mithilfe der Software kann "ein Anlagenfahrer im Werk jederzeit sehen, welche Ressourcen das aktuelle Werkstück auf der Maschine braucht, um im Falle eines zu hohen Verbrauchs sofort gegensteuern, sodass vier bis fünf Prozent Einsparungen möglich sind", so der Leiter der Gruppe Wettbewerbs- und Technologieanalyse am Fraunhofer-Zentrum.

Das gesamte Interview als PDF über EPVI aus dem Jahresbericht 2014/2015 finden Sie unter diesem Link

Weltoffenes Klima für die Wissenschaft

Auf Initiative von Fraunhofer veröffentlichte die Allianz der Wissenschaftsorganisationen eine Stellungnahme dazu, dass Wissenschaft ein weltoffenes Klima braucht. Mehr als 300 000 Studierende in Deutschland stammen aus dem Ausland, mehr als 56 000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden von deutschen Wissenschaftsorganisationen gefördert. "Diese hohe internationale Attraktivität kann nur erhalten werden, wenn Forscherinnen und Forscher aus aller Welt sich und ihre Familien überall in Deutschland willkommen und unterstützt fühlen", betonen die Allianzmitglieder.

Der Institutsleiter des Leipziger Fraunhofer-Zentrums, Professor Thorsten Posselt unterstreicht: "Deutschland braucht Zuwanderung. Wir müssen in Deutschland gute Gastgeber sein. Wir leben vom Außenhandel. Das stärkt unser wirtschaftliches Wachstum, sichert unsere Rolle in der Weltwirtschaft und unseren Wohlstand.  Zuwanderung kann man nach ökonomischen und nach humanitären Gesichtspunkten organisieren – hier eine vernünftige Balance zu finden, ist für ein reiches Land wie Deutschland angemessen. Wir müssen uns intensiv mit dem Thema Zuwanderung beschäftigen."

Die Allianz plädiert nachdrücklich dafür, alle Kräfte zu bündeln, damit Deutschland ein offener, toleranter und internationaler Forschungsstandort bleibt. Mitglieder der Allianz sind Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Leibniz-Gemeinschaft, Leopoldina, DAAD, Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und der Wissenschaftsrat.

Aus aktuellem Anlass bekräftigten die Rektorinnen und Rektoren der Leipzig Hochschulen am 11. Januar 2016 ihre bereits 2015 veröffentlichte Erklärung gegen Fremdenfeindlichkeit, in der sie die Wichtigkeit des internationalen Austauschs unterstreichen. "Die Angehörigen der Leipziger Hochschulen werden auch zukünftig den freien Austausch von Gedanken und die in unserer Stadt herrschende offene Atmosphäre erhalten, die eine angstfreie Beschäftigung mit dem Neuen möglich macht und Menschen aus aller Welt fasziniert", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Leipziger Universität.

Aktuelle Studie

Das wirtschaftliche Potenzial von Forschungsarbeit erfolgreich nutzen - Studie mit Handlungsempfehlungen für Förderpolitik veröffentlicht

Die Förderpolitik kann Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei unterstützen, das wirtschaftliche Potenzial ihrer Forschungsarbeit frühzeitig zu erkennen und erfolgreich zu nutzen. Bisher fehlte eine Bestandsaufnahme der umfangreichen Programmlandschaft Deutschlands. Motivation genug, um die Studie „Wege zur Stärkung der wirtschaftlichen Verwertung aus der Wissenschaft. Lehren aus der förderpolitischen Praxis“ aufzusetzen. Experten des Leipziger Fraunhofer-Zentrums analysieren darin alle länderübergreifenden Maßnahmen der Einzelprojektförderung der letzten zehn Jahren: bundesweite öffentliche Förderprogramme, institutionengebundene Initiativen der großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie das bis dato nicht extern evaluierte Programm ForMaT (Forschung für den Markt im Team). Sie identifizieren zwei Lücken in der aktuellen Förderlandschaft: die Förderung der frühen Findungsphase, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erste Verwertungsideen generieren und ein passendes Team für deren Umsetzung zusammenstellen. Außerdem fehle ein Angebot zur Validierung von Verwertungsprojekten über Exzellenzprogramme hinaus. In einem zweiten Schritt stellen die Leipziger Forscher Schlüsselfaktoren für den wirtschaftlichen Erfolg von Forschungsarbeit heraus. Neben dem Einfluss von Kooperationspartnern, professioneller Wissenschaftskommunikation und Finanzierungsinstrumenten, stehen Transferintermediäre und die Persönlichkeit zentraler Teammitglieder im Mittelpunkt der Analyse. Die Fraunhofer-Experten werteten für die Studie die einschlägige Forschungsliteratur zum Wissens- und Technologietransfer, vorhandene Programmevaluationen, -richtlinien und Projektberichte aus und ergänzten diese um eigene Erhebungen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie leitet Handlungsempfehlungen und Gestaltungsoptionen für die Förderpolitik und Innovatoren aus der Wissenschaft ab. Der Abschlussbericht erschien parallel zur Leipziger Buchmesse beim Fraunhofer Verlag und als E-Book bei Fraunhofer-Publica.

Aktuelles Working Paper

Working Paper veröffentlicht: Die größten Herausforderungen auf dem IP-Markt meistern

Geistige Eigentumsrechte (IPRs) haben sich in den letzten Jahrzehnten zu immateriellen Vermögenswerten entwickelt. Sie spielen eine immer größere Rolle in der Geschäftsstrategie und haben heutzutage monetären Wert. IP-Dienstleister bemühen sich um effizientere Transaktionen von technischem Wissen, Technologien, geistigem Eigentum und insbesondere Patenten, indem sie neue IP-bezogene Geschäftsmodelle, wie Patentversteigerungen oder Patentportfoliofonds entwickeln. Mit dem Aufkommen dieser neuer IP-bezogenen Geschäftsmodelle, hat sich innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte ein vollständig neuer Markt – der IP-Markt – entwickelt. Es herrscht ein breiter Konsens darüber, dass der IP-Markt zurzeit gravierende Defizite aufweist. Im Rahmen dieses Working Papers arbeitet die Forschergruppe um JProf. Dr. Lutz Maicher, Leiter der Gruppe Wettbewerbs- und Technologieanalyse, die wichtigsten Herausforderungen, mit denen der IP-Markt derzeit konfrontiert ist, heraus. Die Fraunhofer-Experten hinterfragen die Abhängigkeiten der einzelnen Problemfelder und begründen, in welcher Reihenfolge die Defizite auf dem IP-Markt behoben werden sollten. Für die Studie hat die Forschergruppe ein Kausalnetzwerk entwickelt, durch das sich die Wechselwirkungen darstellen lassen. Zusätzlich haben sie IP-Experten um ihre Einschätzung gebeten, wie die IP-Marktlage effizienter und funktionstüchtiger gestaltet werden könnte. Das Working Paper ist in englischer Sprache erschienen und steht auf der Website des Leipziger Fraunhofer-Zentrums zur Diskussion.

Veranstaltungen

Neuigkeiten

Leistungsangebot EU Plus

Aktuelle Publikationen

Social Bookmarks